Informationsveranstaltung für Schulen
20.02.2010 in der "medifitreha" in Köln

 

 

Für den 20. Februar 2010 hatte der Landesverband NRW Schulen mit betroffenen Schülerinnen und Schülern in die "medifitreha" nach Köln eingeladen, damit sich diese über den Umgang mit OI-betroffenen Kindern informieren können.

 

So trafen sich dann insgesamt 12 TeilnehmerInnen, darunter 1 Mitarbeiter einer Kindertagesstätte, die demnächst ein OI-Kind aufnimmt, sowie die Schülerin eines Gymnasiums in Rösrath. Diese Schülerin hatte 2 Tage vorher um Informationen für Ihre Facharbeit über Glasknochen gebeten. 

 

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Der Vorsitzende des Landesverbandes NRW eröffnete die Veranstaltung und dann startete Dr. Semler mit den Vorträgen. 

 

Er informierte die TeilnehmerInnen im Wesentlichen über die medizinischen Aspekte. Er wies u.a. darauf hin, dass es trotz aller Gemeinsamkeiten eine unterschiedlich starke Betroffenheit gibt und somit jeder Fall individuell zu behandeln ist.

 

3 OI-ler  mit unterschiedlicher Betroffenheit:
Dr.Oliver Semler, Elena Meth, Günther Averbeck

 

 

Danach kam Maren Eisenbarth, Physiotherapeutin bei der "medifitreha", zum Zuge. Sie berichtete den TeilnehmerInnen, worauf es bei den Rehamaßnahmen ankommt und dass bei allen Übungen darauf geachtet wird, dass es den betroffenen Kindern auch noch Spass macht damit das Interesse der Kinder erhalten bleibt.
Dazu gehört auch, dass individuelle Alltagssituationen in entsprechende Übungen umgesetzt werden.

 

Nach der Mittagspause wurden die Informationen durch den Vortrag von Andrea Meth, Mutter von Elena, 10 Jahre und stark betroffen, fortgesetzt. Sie berichtete von den Sorgen, Ängsten und Schwierigkeiten die ihr im Laufe der Jahre widerfuhren und wie ihre Familie die immer wieder auftretenden Probleme gelöst hat.
Hierbei wurde sie durch ihre anwesende Tochter als Co-Refrentin unterstützt.

 

Da alle Theorie grau ist, wurde zum Abschluß der Veranstaltung den TeilnehmerInnen bei einem Rundgang durch die "medifitreha" gezeigt, wie und mit welchen Mitteln die betroffenen Kinder für das tägliche Leben etwas besser vorbereitet werden.

 

 

Als die Veranstaltung nach ca. 4 Stunden (incl. Pause) ausklang, waren alle TeilnehmerInnen mit dem Ergebnis zufrieden. Übereinstimmende Aussage war, dass sie viel Neues erfahren und ein erhebliches Stück Berührungsängste verloren hatten.

Bevor die TeilnehmerInnen dann gingen, haben Sie uns noch überrascht. Sie deklarierten eine Kaffeetasse um zur Sammeltasse und mit den erzielten € 56,-- wurde der Grundstock zur Finanzierung der nächsten Veranstaltung dieser Art gelegt. 
Vielen Dank, wir machen dies im Interesse der Betroffenen gerne.

 

Düsseldorf, Februar 2010

 

 

Günther Averbeck

1. Vorsitzender Landesverband NRW