Große Spende durch die Handball-Allstars

(verfasst von Max Prigge, Foto: Bernd Nissen)

Die Deutsche Osteogenisis imperfecta (Glasknochen) Betroffene e. V. erhielt am Sonnabend, 16.09.2017, eine Spende in Höhe von 2.500 Euro von der HSG Horst/Kiebitzreihe. Möglich wurde dies durch ein Benefizspiel der 1. Herren der „Haie“ - Spitzname des Vereins - gegen die Handball-Allstars, die mit ehemaligen deutschen Nationalspieler gespickt ist. Diese Spende wird zur Finanzierung von Seminaren und Informationsveranstaltungen, wie zum Beispiel das kommende Seminar über die Pflegeversicherung im November, verwendet.

Seit 2010 spielen die Jungs um Christian Schwarzer, Stefan Kretschmar, Daniel Stephan und Co. für gute Zwecke. „Wir wollen versuchen, Menschen zu helfen, die nicht so viel Glück wie wir hatten und nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, erklärte Christian Schwarzer bei der Checkübergabe die Motivation seiner  alten Sportskameraden. Übergeben wurde der Check an die DOIG, vertreten durch den 1. Stellvertreter Max Prigge, von Herrn Jan Buchholz von der Commerzbank Elmshorn.  Neben der Glasknochen-Gesellschaft wurden auch zwei weitere Projekte mit je 2.500 Euro unterstützt, sodass insgesamt 7.500 Euro für gute Zwecke eingespielt wurden.

Dass die alten Haudegen auch handballerisch noch viel draufhaben, bewiesen sie beim Spiel gegen den Landesligisten. Mit 33:25 (18:10) gewannen sie das Spiel souverän und mit dem ein oder anderen Kunststück.

Die Deutsche Gesellschaft für Osteogenesis imperfecta (Glasknochen) Betroffene e. V. möchte sich ganz herzlich bei der HSG Horst/Kiebtzreihe für die Spende bedanken, die ebenfalls ein tolles Rahmenprogramm zu ihrem Benefizspiel anboten. Ebenso geht ein großer Dank an alle Sponsoren des Vereins, die dieses Spiel überhaupt erst möglich machten sowie an die Allstars. Persönlich hervorzuheben sind für die DOIG hier der Trainer der Haie und Torwart der Allstars Michael Krieter, für die nette Organisation und schnellen Entscheidung die DOIG zu unterstützen, und auch an den persönlichen Vermittler Jean Baruth, der den Kontakt zu den Organisatoren erst herstellte.

 

 

NACHRUF – Abschied von Rob, OIFEs „Vater“, Gründer, Ehren-Vorsitzenden

(verfasst von Ute Wallentin)

Im September mussten sich Familie und Freunde, auch die OIFE und die internationale „OI-Gemeinschaft“ verabschieden von Rob van Welzenis, dem Gründer, ehemaligen Vorsitzenden und „Honorary President“ (= Ehren-Vorsitzendem) der OIFE.

Nicht lange vor seinem 79. Geburtstag verstarb Rob am 6. September – nicht unerwartet, er hatte sich etwa sechs Monate darauf vorbereiten können oder müssen – relativ plötzlich in Eindhoven/Niederlande.

Rob war, wie auch bei uns viele es bei seinen mehrfachen Besuchen in Mauloff, Duderstadt oder Rheinsberg erleben durften, eine beeindruckende Persönlichkeit und ein warmherziger, liebevoller und sehr überzeugender Mann, der von seiner Sache überzeugt und erfüllt war. Neben vielen anderen Interessen und wichtigen Aufgaben waren das für uns vorrangig die OIFE und die Bedeutung der gemeinsamen, internationalen Arbeit für ein besseres Leben mit OI.

Wir lernten uns 1992/1993 kennen, als Rob (damals noch als Professor für Physik an einer holländischen Universität tätig), quasi nebenher und mit nur wenigen Freunden aus England und Frankreich, die OIFE plante und aufbaute.

Er war von ihrer Gründung im Herbst 1993 bis 2001 holländischer Delegierter, OIFEs Vorsitzender, mein Kollege und später mein Lehrer im OIFE-Vorstand und bis vor kurzem noch Webmaster, Berater und Ehren-Vorsitzender der OIFE.

Sein Sohn, unser holländisches Mitglied Taco van Welzenis folgte ihm später als nationaler Vertreter der holländischen OI-Gesellschaft VOI und stellvertretender Vorsitzender der OIFE und ist regelmäßig bei unseren Tagungen dabei.

Wir wünschen ihm und seiner Mutti Lidy van Welzenis viel Kraft und die notwendige Unterstützung in dieser schweren Zeit!

(Ute Wallentin konnte am 14. September an der Trauerfeier zu Ehren von Rob teilnehmen und somit auch die Deutsche OI-Gesellschaft mit vertreten.)

 

Die OIFE begann 1993 mit 7 Mitgliedsländern, hat heute 30 Mitglieds-Organisationen weltweit. Wir vertreten und unterstützen gemeinsam Tausende von OI-Betroffenen, deren Angehörige und haben ein starkes Netz von über 1000  kompetenten Ärzten, Physiotherapeuten, Psychologen etc., die mit uns zusammen arbeite und immer öfter auch miteinander dafür kämpfen, dass noch viele Rätsel rund um die OI gelöst und ihre Behandlung verbessert wird.

OI ist und bleibt eine seltene Erkrankung, aber heute muss (fast) niemand lange alleine damit klar kommen. Wir, die „OI family“, können rasch im Internet gefunden werden. Und unsere riesige, solidarische Gemeinschaft fühlt und reagiert wie eine große Familie: sie hilft und unterstützt und ist da für alle, die es wollen und brauchen.

Und all das begann vor knapp 25 Jahren mit dem, was ROB & Lidy und wenige Freunde damals in Holland begonnen haben!

Danke, Rob! Du wirst nicht vergessen werden und wir arbeiten weiter in deinem Sinn!

 

 

 

Während der Jahrestagung in Duderstadt (vom 14.6. bis 18.6.2017) ist die Beratungsstelle in Hamburg nicht besetzt.
In wirklich dringenden Fällen erreichen sie Martin Schmidt unter der Telefonnummer: 0174-6333331.

Eine neue Version (Stand 30.5.2017) des Programms der Jahrestagung in Duderstadt 2017 gibt es →hier als pdf-Dokument.

 

 

Die Anmeldungen und das Programm zur Jahrestagung 2017 in Duderstadt sind vor wenigen Tagen mit dem neuen Durchbruch an alle Mitglieder verschickt worden.

Das Anmeldeformular und die komplette Einladung können Sie sich auch hier herunterladen: Anmeldeformular, Einladung

Das aktuelle Programm der Jahrestagung 2017 können sie sich hier als pdf-Datei herunterladen.

 

Mit Glasknochenkrankheit auf der Theaterbühne

Es haben sich Änderungen am Programm der Jahrestagung 2016 ergeben:

  • Als Orthopäde wird Prof Dr. Ralf Stücker da sein, und vor allen Dingen: er kommt schon am Freitag, nicht am Samstag.
  • Im Anmeldeformular steht die Arbeitsgruppe „Frakturerstversorgung“ am Sonntag, es muss hier am Freitag lauten.